15 verendete Schafe sorgen für Ermittlungen
Polizei Sömmerda untersucht möglichen Tierschutzverstoß bei Fund zwischen Großrudestedt und Schloßvippach

Am Samstagmorgen wurde an der Straße zwischen Großrudestedt und dem Abzweig Schloßvippach/Eckstedt eine besorgniserregende Entdeckung gemacht: Eine Spaziergängerin stieß am Fahrbahnrand auf 15 tote Schafe, die sich in abgemagertem und verwahrlostem Zustand befanden. Die Tiere gehörten einer kleinen Schafrasse an, einige waren behornt.
Hintergründe und Ermittlungen
Die Polizei wurde umgehend informiert und leitete vor Ort erste Maßnahmen ein, da der Verdacht auf einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz bestand. Die toten Schafe wurden anschließend zur weiteren tierärztlichen Untersuchung vom Straßenrand entfernt. Ziel dieser Untersuchung ist es, die genauen Umstände des Verendens und den Gesundheitszustand der Tiere zu klären.
Suche nach Hinweisen und Zeugen
Vor Ort konnten bislang keine Anhaltspunkte zum ehemaligen Tierhalter erlangt werden. Die Polizei bittet daher die Öffentlichkeit um Mithilfe: Wer Angaben zur Herkunft der Tiere machen kann, wird gebeten, sich mit der Polizei in Sömmerda in Verbindung zu setzen und dabei die Nummer 26030132 anzugeben.
Die Umstände des Vorfalls werfen Fragen zum verantwortungsvollen Umgang mit Nutztieren und zur Kontrolle der Tierhaltung auf. Die tierärztlichen Untersuchungen und die weiteren Ermittlungen der Polizei werden zeigen, welche Konsequenzen aus dem Fund der verendeten Schafe gezogen werden müssen.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.