2.500 feiern friedlich beim CSD in Erfurt
Demonstrationen und Bürgerfest sorgen für Verkehrsbehinderungen – Polizei meldet nur eine Ordnungswidrigkeit
Der Christopher-Street-Day (CSD) in Erfurt ist am heutigen Tag von etwa 2.500 Teilnehmern begleitet worden. Die Veranstaltung, ein wichtiger Termin für die LGBTQ-Community, verlief nach Angaben der Landespolizeiinspektion Erfurt im Großen und Ganzen ruhig und störungsfrei.
Ablauf und Verlauf der Veranstaltung
Die Teilnehmer versammelten sich zunächst zu einer Auftaktkundgebung und zogen ab 14:00 Uhr durch die Erfurter Innenstadt. Gegen 17:00 Uhr kehrten sie zum Domplatz zurück, wo der Tag bis 19:00 Uhr mit einem Bürgerfest ausklang.
Bereits vor dem Hauptaufzug startete gegen 12:40 Uhr eine weitere Versammlung am Willy-Brandt-Platz, die sich ebenfalls über zentrale Straßen der Stadt bewegte und am Domplatz endete. Die Polizei war mit eigenen Kräften sowie Unterstützung der Bereitschaftspolizei vor Ort, um einen sicheren Ablauf zu gewährleisten.
Bilanz der Polizei
Die Landespolizeiinspektion Erfurt berichtet von einem friedlichen Verlauf aller Versammlungen. Lediglich ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen unerlaubten Abbrennens von Pyrotechnik wurde eingeleitet.
Verkehrsbeeinträchtigungen in der Innenstadt
Durch die Demonstrationszüge kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Besonders betroffen waren folgende Bereiche:
Auch Fahrgäste des öffentlichen Personennahverkehrs mussten mit Verspätungen und Verzögerungen rechnen, da mehrere zentrale Straßen zeitweise gesperrt waren.
Insgesamt zieht die Polizei eine positive Bilanz und bedankt sich bei allen Beteiligten für den friedlichen Verlauf. Damit konnte die Innenstadt ein deutliches Zeichen für Vielfalt und Toleranz setzen.
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