33.000 Euro futsch: Online-Betrug mit Sattelzugmaschine
Erfurter Mann fällt auf falsches Fahrzeugangebot herein – Polizei warnt vor Online-Käufen ohne persönliche Besichtigung

Ein 46-jähriger Mann aus Erfurt wurde Ende August Opfer eines perfiden Betrugs im Internet. Der Zwischenfall unterstreicht die anhaltenden Risiken beim Online-Kauf von Kraftfahrzeugen und rückt die Notwendigkeit eines wachsamen Umgangs mit Online-Inseraten erneut in den Fokus.
Details zum Betrugsfall
Der Erfurter hatte auf einer bekannten Online-Plattform für Fahrzeughandel eine Sattelzugmaschine zum Verkauf entdeckt. Nach eigenen Angaben wurde ein Kaufpreis von 33.000 Euro vereinbart, den der 46-Jährige an den vermeintlichen Verkäufer überwies. Im Vertrauen auf eine reibungslose Abwicklung plante der Käufer einen persönlichen Abholtermin.
Vor Ort angekommen, wartete jedoch die ernüchternde Erkenntnis: Weder das Fahrzeug noch der Verkäufer waren auffindbar. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass das Angebot bereits zu Beginn des Jahres auf der Plattform aktiv gewesen war und die Sattelzugmaschine längst verkauft wurde. Die Betrüger hatten die alten Bilder sowie die Beschreibung des Angebots einfach wiederverwendet und so das Geld des Geschädigten erschlichen.
Betrugsanzeige und weitere Schritte
Nach dem gescheiterten Abholtermin wandte sich der Geschädigte am Dienstagnachmittag an die Polizei und erstattete Anzeige wegen Betrugs. Die Behörde hat die Ermittlungen aufgenommen.
Prävention und Sicherheit beim Online-Fahrzeugkauf
Der aktuelle Fall in Erfurt macht deutlich, wie wichtig es ist, bei Online-Geschäften stets wachsam zu sein. Vor allem bei hochpreisigen Anschaffungen wie Nutzfahrzeugen sollten Käufer und Verkäufer besonders sorgfältig überprüfen, mit wem sie es zu tun haben. Die Polizei rät, im Zweifel immer Rücksprache zu halten und im Verdachtsfall sofort Anzeige zu erstatten.
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