Alkohol am Steuer: Fünf Fälle in Nordhausen
Polizei zieht Führerschein bei 3,08 Promille ab – Null-Toleranz-Politik soll Verkehrssicherheit stärken

Die Landespolizeiinspektion Nordhausen berichtet über zahlreiche Verkehrsdelikte, die sich am zurückliegenden Wochenende trotz schwieriger Straßen- und Witterungsverhältnisse ereigneten. Einige Verkehrsteilnehmer entschieden sich dennoch, ihre Fahrt unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln fortzusetzen.
Verstärkte Kontrollen und erschreckende Ergebnisse
Im Zuge verstärkter Polizeikontrollen wurden insgesamt fünf Fahrzeugführer festgestellt, die unter dem Einfluss berauschender Mittel standen. Besonders auffällig war der Fall einer 37-jährigen Fahrerin eines VW Golf. Bei einer Kontrolle am 10.01.2026 gegen 20:45 Uhr in der Hohekreuzstraße ergab ein durchgeführter Atemalkoholtest einen Wert von 3,08 Promille.
Im Anschluss wurde bei der Fahrerin eine Blutentnahme veranlasst und der Führerschein umgehend sichergestellt.
Polizeiliche Maßnahmen und Reaktionen
Die Polizei verfolgt bei Alkohol- und Drogenfahrten eine konsequente Null-Toleranz-Strategie. In solchen Fällen werden regelmäßig Blutproben angeordnet und die Fahrerlaubnis entzogen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.
Der aktuelle Fall unterstreicht die Gefahren, die von alkoholisierten Fahrzeugführern ausgehen - insbesondere bei ohnehin bereits erschwerten Verkehrsbedingungen.
Bewusstsein für Risiken im Straßenverkehr
Das Verhalten der festgestellten Fahrzeugführer zeigt, wie wichtig Aufklärung und Prävention im Kampf gegen Alkohol und Drogen am Steuer sind. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, eigenverantwortlich und umsichtig zu handeln, um sich selbst und andere nicht zu gefährden.
Weitere Ermittlungen in den bekannt gewordenen Fällen dauern an.
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