Alkohol am Steuer: Zwei Radfahrer bei Sömmerda gestürzt
Früher Unfall auf Wirtschaftsweg – Einer mit 1,83 Promille, medizinische Hilfe vor Ort

In den frühen Samstagmorgenstunden ereignete sich auf einem Wirtschaftsweg nahe Sömmerda ein ungewöhnlicher Unfall mit zwei beteiligten Radfahrern. Beide waren zum Unfallzeitpunkt alkoholisiert unterwegs, was schließlich zu einem folgenreichen Sturz führte.
Unfallhergang am frühen Morgen
Wie aus der Mitteilung der Landespolizeiinspektion Erfurt hervorgeht, geriet einer der Radfahrer ins Straucheln und stürzte. Dabei brachte er auch seinen Begleiter zu Fall. Die Polizei wurde zur Unfallaufnahme hinzugezogen und konnte den Hergang rasch nachvollziehen.
Alkoholeinfluss als Unfallursache
Im Fokus der Unfallaufnahme stand die Ursache des Sturzes. Ein deutlicher Faktor: der Konsum von Alkohol. Einer der beiden Radfahrer konnte aufgrund seiner Verletzungen keinen Atemalkoholtest durchführen. Bei dem anderen wurde ein Wert von 1,83 Promille festgestellt – ein Wert, der deutlich über der gesetzlichen Grenze liegt.
Beiden Radfahrern wurde anschließend im Rahmen der Ermittlungen eine Blutprobe entnommen, um den genauen Alkoholwert festzustellen. Über die Schwere der Verletzungen machten die Behörden keine weiteren Angaben.
Polizeiliche Maßnahmen
Die Polizeiinspektion Sömmerda führte die Unfallaufnahme durch und sorgte für die notwendigen medizinischen Maßnahmen der Verletzten. Zudem wurde zur weiteren Klärung des Alkoholgehalts eine Blutentnahme angeordnet.
Hintergrund: Alkohol im Straßenverkehr
Das Fahren unter Alkoholeinfluss birgt nicht nur im Autoverkehr, sondern auch auf dem Fahrrad erhebliche Risiken. Gerade auf wenig befahrenen Stadt- und Wirtschaftswegen kann die eigene Sicherheit durch Alkohol stark beeinträchtigt werden.
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