Bedrohung mit Schreckschusswaffe und Messern in Nordhausen
58-Jähriger unter Alkoholeinfluss – Waffenbehörde prüft Entzug des Waffenscheins

Am Donnerstagabend kam es in der Käthe-Kollwitz-Straße in Nordhausen zu einem Vorfall, der bei Anwohnern und Passanten für Aufsehen sorgte. Ein 58-jähriger Mann bedrohte dort gegen 20:40 Uhr eine Gruppe Jugendlicher. Besonders beunruhigend: Er hielt eine Schreckschusswaffe sichtbar in der Hand und sprach Drohungen aus.
Polizeiliche Maßnahmen vor Ort
Die alarmierten Beamten des Inspektionsdienstes trafen vor Ort ein und überprüften den Mann. Dabei stellte sich heraus, dass er deutlich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand. Darüber hinaus führte er neben der Schreckschusswaffe auch zwei Messer mit sich.
Die Polizei stellte sämtliche Waffen sicher und nahm sie dem Mann ab, um eine unmittelbare Gefährdung auszuschließen.
Waffenrechtliche Konsequenzen
Im Rahmen der Überprüfung stellte sich weiterhin heraus, dass der Beschuldigte im Besitz eines Waffenscheins war. Die Polizei informierte daraufhin die zuständige Waffenbehörde beim Landratsamt. Dort wird nun die rechtliche Bewertung des Vorfalls vorgenommen und beraten, ob weitere Maßnahmen bis hin zum Entzug des Waffenscheins ergriffen werden.
Hintergrund: Umgang mit Waffen im öffentlichen Raum
Der Fall wirft Fragen auf, wie mit Waffenbesitz und insbesondere mit dem Führen von Schreckschusswaffen unter Alkoholeinfluss im öffentlichen Raum umgegangen werden sollte. Die Behörden prüfen nun die weiteren Schritte und Konsequenzen für den Mann.
Die Ermittlungen der Landespolizeiinspektion Nordhausen dauern weiter an. Die zuständigen Behörden werden den Fall eingehend prüfen, um die Sicherheit im öffentlichen Raum zu gewährleisten und mögliche weitere Risiken auszuschließen.
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