Feuer durch heiße Feuerwerksreste in Erfurt
70-Jährige verursacht Brand im Müll – Polizei warnt vor unsachgemäßer Entsorgung von Pyrotechnik
Am Abend des 31. Dezember 2025 kam es im Stadtteil Erfurter Herrenberg zu einem folgenschweren Zwischenfall mit Pyrotechnik. Gegen 22:15 Uhr löste eine fahrlässige Brandstiftung einen Einsatz für die Polizei und Feuerwehr aus. Ursache war das unsachgemäße Entsorgen von Feuerwerksresten, die noch nicht vollständig abgekühlt waren.
Brand durch unsachgemäße Entsorgung von Pyrotechnik
Laut Angaben der Landespolizeiinspektion Erfurt hatte eine 70-jährige deutsche Staatsangehörige Reste von Pyrotechnik in den Hausmüll gegeben. Die Feuerwerkskörper waren offenbar noch nicht vollständig erloschen. Dadurch geriet der Müllcontainer in Brand.
Der Brand griff rasch auf die unmittelbare Umgebung über: Ein angrenzender Baum wurde durch die Flammen beschädigt, zudem wurde ein in der Nähe abgestellter Pkw in Mitleidenschaft gezogen. Der betroffene Müllcontainer brannte vollständig aus.
Ermittlungsverfahren und Hinweise der Polizei
Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung gegen die 70-jährige Frau ein. Das Geschehen verdeutlicht die erheblichen Risiken, die von nicht ordnungsgemäß entsorgten Pyrotechnikresten ausgehen.
Die Landespolizeiinspektion Erfurt warnt ausdrücklich davor, Pyrotechnikreste unmittelbar nach dem Abbrennen im Hausmüll zu entsorgen. Wegen der hohen Verbrennungstemperaturen sollten diese zunächst im Freien vollständig auskühlen, um Brände und Sachschäden zu verhindern.
Prävention: Umgang mit Pyrotechnikresten
Der aktuelle Vorfall macht deutlich, wie wichtig der sorgsame Umgang mit Feuerwerkskörpern und deren Überresten ist. Gerade zum Jahreswechsel werden große Mengen an Pyrotechnik genutzt; ein umsichtiges Verhalten kann hier Sach- und Personenschäden verhindern. Die Polizei empfiehlt, alle Pyrotechnikreste nach dem Abbrennen unter Aufsicht im Freien auszukühlen und erst bei vollständigem Erlöschen ordnungsgemäß zu entsorgen.
Die Polizei appelliert damit an die Eigenverantwortung aller Bürgerinnen und Bürger, um Gefahrenquellen für sich und andere zu minimieren. Weitere Details zum Vorfall sind aktuell nicht bekannt.
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