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Love-Scam in Erfurt: Mann verliert 5.000 Euro

Betrüger geben sich als britische Soldatin aus – Polizei warnt vor Online-Geldforderungen

Von Blaulichtreport
Love-Scam in Erfurt: Mann verliert 5.000 Euro
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Ein 40-jähriger Mann aus Erfurt ist Opfer von sogenanntem Love-Scamming geworden. Die Vorfälle, die sich bereits seit Juni ereigneten, verdeutlichen die anhaltende Gefahr von Betrugsmaschen im Internet, bei denen gezielt emotionale Bindungen ausgenutzt werden.

Der Ablauf des Betrugs

Der Betroffene wurde über eine Social-Media-Plattform von einer mutmaßlichen Soldatin aus Großbritannien kontaktiert. Die Kommunikation entwickelte sich nach einer digitalen Kennenlernphase rasch zu einer Beziehung, in deren Verlauf die angebliche Soldatin um Unterstützung bat. Der Mann wurde dazu aufgefordert, Pakete entgegenzunehmen und die damit verbundenen Kosten zu übernehmen.

Im weiteren Verlauf tätigte der Geschädigte mehrere Überweisungen. Insgesamt verlor er auf diese Weise mehr als 4.400 Euro. Zusätzlich übermittelte er Geschenkkarten im Wert von mehr als 600 Euro. Erst nachdem erheblicher Schaden entstanden war, erkannte der Mann den Betrug und erstattete am Mittwochnachmittag Anzeige bei der Polizei.

Warnhinweise und Präventionsmaßnahmen

Die Landespolizeiinspektion Erfurt warnt ausdrücklich vor dieser Betrugsmasche. Love-Scammer nutzen gezielt zwischenmenschliche Nähe aus, um ihre Opfer zu manipulieren und finanzielle Forderungen zu stellen. Besonders häufig tritt diese Form des Betrugs über soziale Netzwerke oder Dating-Plattformen auf.

  • Seien Sie bei Online-Kontakten, die nach kurzer Zeit finanzielle Hilfe fordern, besonders vorsichtig.
  • Geben Sie keine sensiblen Daten oder Geld an unbekannte Personen im Internet weiter.
  • Im Zweifelsfall sollte stets die Polizei kontaktiert werden.
  • Mit der zeitnahen Anzeige durch das Opfer konnte zumindest eine weitere Schädigung verhindert werden. Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, wachsam zu sein und bei Verdachtsmomenten nicht zu zögern, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

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