Polizei stoppt mutmaßliches Rechtsrock-Konzert
In Fretterode wies die Thüringer Polizei 27 Personen ab und verhängte Platzverweise – strafbare Handlungen wurden nicht festgestellt.
In Fretterode im Eichsfeldkreis hat die Thüringer Polizei am Samstag umfangreiche Einsatzmaßnahmen umgesetzt. Anlass war der Verdacht, dass in der Ortslage ein Konzert einer Band mit Bezügen in die rechtsradikale Szene stattfinden sollte.
Polizeieinsatz nach ersten Hinweisen
Nach dem Bekanntwerden des möglichen Konzerts gliederte die Polizeiinspektion Eichsfeld umgehend einen Einsatz mit Kräften der Landespolizei ein. Im weiteren Verlauf verdichteten sich die Informationen nach polizeilichen Maßnahmen dahin, dass ein solches Konzert bei einer bekannten Person des rechtsextremen Spektrums stattfinden sollte.
Daraufhin wurden weitere Polizeikräfte aus dem Freistaat Thüringen hinzugezogen. Ziel des Einsatzes war es, die Lage vor Ort zu prüfen und mögliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Konzerts zu kontrollieren.
27 Personen abgewiesen
Im Zeitraum zwischen Samstag und Sonntag 1.15 Uhr wurden insgesamt 27 Personen, die eine Teilnahme an einem Konzert begründeten, abgewiesen. Zudem sprachen die Einsatzkräfte entsprechende Platzverweise aus.
Nach Angaben der Polizei leisteten alle Betroffenen den Maßnahmen Folge.
Keine strafbaren Handlungen festgestellt
Im Rahmen der Einsatzbewältigung wurden keine strafbaren Handlungen festgestellt. Deshalb mussten auch keine Ermittlungsverfahren eingeleitet werden.
Die Mitteilung zeigt damit vor allem eines: Die Polizei reagierte frühzeitig auf konkrete Hinweise und setzte den Einsatz vor Ort konsequent um. Weitere Angaben enthält die Pressemitteilung nicht.
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