Telefonkabel in Greußen mutwillig durchtrennt
Polizei ermittelt nach Sabotage – Sicherheitsrisiken und Kommunikationsstörungen möglich

In der Altstadt von Greußen ereignete sich am Dienstagabend ein Vorfall, der die Anwohner beunruhigt: Zwischen 18:00 und 21:30 Uhr wurde das Telefonkabel eines Hausanschlusses des Telekommunikationsgrundversorgers durch einen bislang unbekannten Täter durchtrennt. Die Polizeiinspektion Kyffhäuser hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen.
Unbekannter erregt Misstrauen vor der Tat
Laut Angaben des geschädigten Anwohners soll bereits am Dienstagnachmittag ein Mann an der Haustür erschienen sein, um ein angebliches Vertragsgespräch über einen Glasfaseranschluss zu führen. Der Hausbewohner lehnte das Gespräch ab, da ihm der Mann nicht seriös vorkam.
Ob zwischen diesem Vorfall und der später erfolgten Sachbeschädigung ein Zusammenhang besteht, ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Polizei sucht Zeugen
Die Polizei hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung, um die Identität des Täters oder des angeblichen Mitarbeiters aufzuklären. Wer Hinweise zur Tat, zum Täter oder zu der beschriebenen Person geben kann, wird gebeten, sich bei den Behörden zu melden.
Sicherheitsrisiken durch Kabelsabotage
Eine durchtrennte Telefonleitung kann nicht nur den Kommunikationsalltag erheblich stören, sondern stellt im Ernstfall auch ein Sicherheitsrisiko dar, wenn etwa Notrufe nicht abgesetzt werden können.
Die Polizeiinspektion Kyffhäuser bittet weiterhin alle Bürgerinnen und Bürger in Greußen, auf ungewöhnliche Situationen oder auftretende Personen zu achten und Verdachtsmomente umgehend zu melden. Die Ermittlungen sind im Gange und die Beamten hoffen, durch Hinweise aus der Bevölkerung zur Aufklärung des Falls beitragen zu können.
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