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Trickbetrug in Erfurt: Senior verliert 2.800 Euro

Falsche Bankmitarbeiter am Telefon täuschen 74-Jährigen – Polizei warnt vor Datenweitergabe

Von Blaulichtreport
Trickbetrug in Erfurt: Senior verliert 2.800 Euro
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Am Mittwoch, dem 14. Januar 2026, wurde ein 74-jähriger Mann in Erfurt Opfer eines dreisten Trickbetrugs. Unbekannte Täter gaben sich am Telefon als Mitarbeiter eines Geldinstituts aus und überzeugten den Senior, mehrere Überweisungen auf ausländische Konten zu tätigen. Auf diese Weise verloren die Betrüger rund 2.800 Euro.

Details zum Betrugsfall in Erfurt

Wie die Landespolizeiinspektion Erfurt berichtet, nutzten die Täter gezielt die Gutgläubigkeit des Opfers aus. Durch geschickte Gesprächsführung und Vortäuschung einer seriösen Identität gelang es ihnen, das Vertrauen des Seniors zu gewinnen. Dieser ging daraufhin auf die Anweisungen ein und übersandte Geld an Empfänger im Ausland.

Warnung der Polizei und Sicherheitstipps

Die Polizei mahnt zur Vorsicht und gibt folgende Empfehlungen, um sich vor Trickbetrügern zu schützen:

  • Geben Sie keine sensiblen Daten an unbekannte Anrufer oder E-Mail-Absender weiter.
  • Beenden Sie im Zweifel das Gespräch sofort.
  • Kontaktieren Sie Ihre Bank immer persönlich oder nur über die Ihnen bekannten, offiziellen Telefonnummern.
  • Lassen Sie sich nicht durch zeitlichen oder emotionalen Druck zu übereilten Handlungen verleiten.
  • Sprechen Sie bei ungewöhnlichen Zahlungsaufforderungen mit vertrauten Angehörigen oder Bekannten.
  • Informieren Sie die Polizei, wenn Sie einen Betrugsversuch vermuten oder Opfer wurden.
  • Vorsicht bei unbekannten Anrufern

    Gerade ältere Menschen werden zunehmend Opfer solcher Betrugsmaschen, bei denen die Täter sich als seriöse Institutionen ausgeben. Die Landespolizeiinspektion Erfurt führt derzeit Ermittlungen durch, um die Verantwortlichen zu identifizieren und weitere Vorfälle zu verhindern.

    Wie kann man sich schützen?

    Selbst bei vermeintlich bekannten Institutionen oder dringlichen Anrufen ist gesunde Skepsis angebracht. Die Polizei rät dazu, nie unter Druck Entscheidungen zu treffen und im Zweifel immer Rücksprache mit Angehörigen oder der eigenen Hausbank zu halten.

    Wer ungewöhnliche Zahlungsaufforderungen erhält oder nach sensiblen Daten gefragt wird, sollte dies stets kritisch hinterfragen und im Zweifelsfall die Polizei informieren.

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