Verfassungswidrige Symbole auf Weihnachtsmarkt-Schmuck
Politisch motivierte Sachbeschädigung am Nordhäuser Schwibbogen sorgt für Ermittlungen des Staatsschutzes

Auf dem Nordhäuser Weihnachtsmarkt kam es in der Zeit vom 28. November bis zum 14. Dezember 2025 zu einem Vorfall, der derzeit von den Ermittlungsbehörden intensiv geprüft wird. Unbekannte Täter haben auf dem Nikolaiplatz einen Schwibbogen mit einem Permanentmarker beschmiert und dadurch Symbole verfassungswidriger Organisationen auf dem Bild eines Bergmanns hinterlassen. Die Verunstaltung des mehr als sechs Meter langen Schwibbogens fand öffentlich statt und wird als politisch motivierte Sachbeschädigung eingestuft.
Hintergrund des Vorfalls
Der Schwibbogen, ein traditionelles Dekorationselement vor allem in der Weihnachtszeit, wurde gezielt beschädigt. Nach Angaben der Polizei wurde mit weißer Farbe ein verfassungswidriges Symbol angebracht, was den Tatbestand einer Straftat erfüllt. Die Ermittlungen wurden deshalb von der zuständigen Abteilung für Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion übernommen.
Schadenshöhe und Konsequenzen
Der Sachschaden an dem Schwibbogen wird auf einen Betrag im zweistelligen Bereich geschätzt. Die Verwendung verfassungswidriger Symbole stellt in Deutschland eine schwerwiegende Straftat dar und zieht in der Regel strafrechtliche Konsequenzen nach sich.
Ermittlungen und Zeugenaufruf
Der Staatsschutz bittet alle, die Hinweise zur Tat oder zu den Tätern geben können, sich zu melden. Die Ermittlungen laufen unter dem Aktenzeichen 0324972 bei der Landespolizeiinspektion Nordhausen.
Bedeutung für den Weihnachtsmarkt
Der Vorfall überschattet die festliche Stimmung des Weihnachtsmarktes und wirft Fragen über Sicherheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt auf. Die Ermittlungen werden mit Nachdruck geführt. Die Polizei bittet um die Mithilfe der Bevölkerung, um eine schnelle Aufklärung zu ermöglichen.
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