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Vorsicht vor falschen Konto-Sperrungen!

41-Jähriger verliert 24.000 Euro durch Betrugsmasche – Polizei Eichsfeld warnt vor Zahlungsaufforderungen

Von Blaulichtreport
Vorsicht vor falschen Konto-Sperrungen!
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Ein Fall von Betrug beschäftigt derzeit die Polizeiinspektion Eichsfeld. Ein 41-jähriger Mann erschien am 24. Januar 2026 bei der Polizeidienststelle und schilderte, wie er zum Opfer einer raffinierten Betrugsmasche wurde. Die Landespolizeiinspektion Nordhausen hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen.

Die Masche: Angeblich eingefrorenes Bankkonto

Anfang November 2025 erhielt der Geschädigte eine E-Mail, in der ihm mitgeteilt wurde, dass er angeblich Inhaber eines „eingefrorenen“ Bankkontos sei. Um wieder Zugriff auf die angeblich blockierten Vermögenswerte bei der Bank „Barclays“ zu erhalten, wurde der Mann aufgefordert, einen Betrag in Höhe von 24.000 EUR zu überweisen. In der Hoffnung, sein Geld zurückzubekommen, folgte der Mann dieser Aufforderung.

Weiterleitung von Geldbeträgen

Im weiteren Verlauf erhielt der 41-jährige mehrere Geldeingänge auf sein eigenes Konto, mit der Anweisung, die Beträge auf andere, vorgegebene Konten weiterzuleiten. Diese Methode ist typischer Bestandteil professioneller Betrugsstrukturen, mit denen Geldflüsse verschleiert und weitere Personen geschädigt werden können.

Ermittlungen der Polizei

Angesichts dieser Vorkommnisse wurde eine Anzeige aufgenommen. Die Polizei geht Hinweisen nach und warnt zugleich davor, auf ähnliche E-Mail-Betrugsmaschen hereinzufallen. Besonders auffällig ist, wenn hohe Geldsummen verlangt werden oder Geldtransfers an unbekannte Konten erfolgen sollen.

Wie sich Betroffene schützen können

  • Misstrauen bei unerwarteten Zahlungsforderungen, insbesondere mit hohem Betrag.
  • Keine persönlichen Bankdaten oder Überweisungen weitergeben, bevor die Echtheit geprüft ist.
  • Im Zweifel sofort die Bank oder die Polizei informieren.
  • Die Polizeiinspektion Eichsfeld rät dazu, bei verdächtigen Anfragen immer vorsichtig zu sein und sich im Zweifelsfall direkt an die Behörden zu wenden.

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