Eisenach: Workshop zeigt Menschen mit Migrationsgeschichte Wege gegen Alltagsrassismus
Wie lässt sich Alltagsrassismus erkennen und benennen? Und was können Betroffene oder Zeuginnen und Zeugen in einer rassistischen Situation tun? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Workshop „Stark gegen Alltagsrassismus“ am Samstag, 24. Oktober, von 11 bis 13 Uhr im Nachbarschaftszentrum, Goethestraße 10a, in Eisenach.
Eingeladen hat Tarek Sabsaby, Koordinator für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund der Stadt Eisenach. Der Workshop richtet sich an Menschen mit Migrationsgeschichte. In Gruppenarbeit und im offenen Austausch werden Alltags- und Fallbeispiele betrachtet; die Teilnehmenden können eigene Erfahrungen und Perspektiven einbringen. Ein kurzer Filmimpuls kann das Programm ergänzen.
Der Workshop soll für Alltagsrassismus sensibilisieren und dabei helfen, rassistische Situationen besser zu erkennen und zu benennen. Im Mittelpunkt steht der Empowerment-Gedanke: Menschen sollen darin gestärkt werden, selbstbewusst zu handeln. Im zweiten Teil geht es um konkrete Reaktionsmöglichkeiten und darum, wo Betroffene sowie Zeuginnen und Zeugen Unterstützung finden können.
Die Teilnahme wird von 13 bis 14 Uhr mit einem offenen Gespräch fortgesetzt. Dazu sind alle Interessierten eingeladen, unabhängig von Alter, Herkunft oder Beruf. Eine Anmeldung zum Workshop wird per E-Mail an [email protected] und [email protected] erbeten; sie wird in der Mitteilung nicht als verpflichtend bezeichnet.
Gestaltet wird der Workshop von „AntiRaktiv – Solidarische Beratung gegen Rassismus“. Das Projekt des Landesverbands „MigraNetz Thüringen“ bietet eine mehrsprachige, communitybasierte Beratung für von Rassismus betroffene Menschen an.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.