RSB investiert Millionen in neuen Anbau in Rudolstadt

RSB Rudolstädter Systembau schafft 27 neue Büroarbeitsplätze in Rudolstadt. Beim Besuch von Landrat Marko Wolfram stellte das Unternehmen auch seine Projekte und Ausbildungsangebote vor.

Von Redaktion LK Saalfeld-Rudolstadt1 Min. Lesezeit
Drei Geschäftsführer stehen mit Landrat Marko Wolfram vor dem neuen Anbau.

Im Bild (von links): Die drei Geschäftsführer Christian Franke, Simon Weilnhammer und Gunther Batzke (re.) mit Landrat Marko Wolfram vor dem neuen Anbau, der in Kürze eingeweiht werden soll.Foto: Carolin Schreiber

Im Bild (von links): Die drei Geschäftsführer Christian Franke, Simon Weilnhammer und Gunther Batzke (re.) mit Landrat Marko Wolfram vor dem neuen Anbau, der in Kürze eingeweiht werden soll.Foto: Carolin Schreiber

Die RSB Rudolstädter Systembau GmbH baut ihren Standort in Rudolstadt aus. In der „Neuen Mitte“ entsteht ein Ergänzungsbau mit 27 neuen Büroarbeitsplätzen; das Unternehmen hat dafür nach Angaben des Landratsamts Saalfeld-Rudolstadt Millionen investiert. Die Einweihung soll in naher Zukunft stattfinden. Die Geschäftsführer kündigten an, dass die Expansion damit „noch nicht abgeschlossen“ sei.

Landrat Marko Wolfram besuchte RSB am 6. Oktober. Bei einem mehr als zweistündigen Gespräch und einer Betriebsbesichtigung stellten die Geschäftsführer Gunther Batzke, Christian Franke und Simon Weilnhammer das Unternehmen vor. RSB plant nach eigenen Angaben schlüsselfertige Industrie- und Gewerbebauten und ist längst nicht mehr auf Stahlbau beschränkt.

Zum Angebot gehören gewerblicher Fenster-, Türen- und Fassadenbau sowie Tankstellen, Autohöfe und Mobilitätsinfrastruktur. RSB beziffert die Zahl der errichteten Tankstellen auf rund 3.000 und die der Raststätten auf mehr als 150. An rund 25 Standorten habe das Unternehmen zudem Filialen einer Fastfoodkette gebaut. Für den Weg von der grünen Wiese bis zur Eröffnung einer solchen Filiale veranschlagt Geschäftsführer Simon Weilnhammer sechzehn Wochen.

Das Unternehmen realisiert auch individuelle Architektur, Stahlkonstruktionen und Fassaden. Zu den genannten Projekten zählen Arbeiten auf der Berliner Museumsinsel, am Jüdischen Museum der Hauptstadt, am Paradiesbahnhof Jena und am Skywalk der Leuchtenburg. Einzelprojekte setzte RSB nach Angaben des Landratsamts außerdem in Schweden und Griechenland um.

Das Familienunternehmen beschäftigt laut Mitteilung derzeit 170 Mitarbeiter und ist deutschlandweit mit zwei Tochterfirmen tätig. Zur Ausbildung gehören eine eigene Lehrlingswerkstatt und duale Studienplätze für Bauingenieure; im Unternehmen gibt es außerdem zwei Ausbilder. In der Uhlstädter Heide wurden 2026 für den unternehmenseigenen „RSB-Wald“ mehr als 1.000 klimaresiliente Bäume gepflanzt.

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