Erfurter Fachtag nimmt Einsamkeit bei Menschen mit Beeinträchtigungen in den Blick
Wie erleben Menschen mit Beeinträchtigungen Einsamkeit, und was kann vor Ort dagegen helfen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Fachtag „Wege aus der Einsamkeit“ am 30. Oktober in Erfurt. Eingeladen sind Interessierte aus Forschung, Verwaltung, Ehrenamt und Stadtgesellschaft sowie aus Diensten und Einrichtungen der Behindertenhilfe.
Die Veranstaltung wird von 10 bis 16 Uhr im inklusiven Café „Amelie Nebenan“, Europaplatz 10, ausgerichtet. Veranstalter sind die Professur für Inklusive Bildungsprozesse bei kognitiver und komplexer Beeinträchtigung der Universität Erfurt und „Erfurt inklusiv!“, das Inklusionsmanagement der Stadtverwaltung Erfurt.
Im Mittelpunkt stehen Einsamkeitserfahrungen von Menschen mit Beeinträchtigungen, insbesondere von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung. Nach zwei fachlichen Impulsen vertiefen die Teilnehmenden vier Themen in parallelen Workshops. Die Ergebnisse sollen am Nachmittag vorgestellt werden; zum Abschluss ist eine Podiumsdiskussion geplant. Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, eröffnet den Fachtag mit einem Grußwort.
Der Fachtag geht auf das Forschungsprojekt „EiLeBe – Einsamkeit im Leben von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen“ zurück. Ziel ist es, Akteurinnen und Akteure bundesweit zu vernetzen und gemeinsame Ansätze gegen Einsamkeit zu entwickeln.
Eine Anmeldung ist bis zum 15. Oktober bei der Inklusionsmanagerin der Stadt Erfurt, Jette Schäfer, per E-Mail an [email protected] möglich. Das Programm und weitere Informationen stehen unter www.erfurt.de/ef155713.
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