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Breitenholz feiert lebendige Partnerschaft

Kultureller Austausch mit ungarischer Gemeinde nach Pandemiepause und Vorfreude auf Landesgartenschau 2026

Breitenholz feiert lebendige Partnerschaft
Bild zum Beitrag© Redaktion Leinefelde-WorbisBild 1 von 6

Die langjährige Städtepartnerschaft zwischen Breitenholz und einer ungarischen Gemeinde hat in diesem Sommer einen neuen Höhepunkt erreicht. Anlässlich des jährlichen Austauschs reiste eine 37-köpfige Delegation aus Stadtrats- und Ortsteilratsmitgliedern, darunter Winfried Kurt und Vera Rodenstock, nach Ungarn. Die Delegation erlebte Tage voller Begegnungen, kulturellem Austausch und gemeinsamer Zukunftsplanung – ein Zeichen der Verbundenheit, die seit 2004 besteht und nur temporär durch die Corona-Pandemie unterbrochen war.

Wiedersehen nach pandemiebedingter Pause

Der Empfang der deutschen Gäste war geprägt von regionalen Spezialitäten: Bei selbstgemachter Suppe und einem Glas Pálinka wurden Neuigkeiten ausgetauscht und das langjährige Miteinander gefeiert. Als Zeichen der Freundschaft überreichte der Breitenhölzer Ortsteilrat dem ungarischen Freundeskreis eine junge Linde. Die Eichsfelder Reisegruppe betonte, dass der Baum „unsere beständige Freundschaft repräsentieren soll“.

Kulturelles Programm und Spirituelles Miteinander

Am Samstag führte das Programm zur Benediktinerabtei Pannonhalma, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Die Delegation nahm an einer Führung und einer Weinverkostung in der historischen Abteikellerei teil. Eine Wanderung zum Aussichtsturm bildete den nächsten Programmpunkt, bevor ein gemeinsamer deutsch-ungarischer Gottesdienst den Höhepunkt des Tages darstellte. Die mitgereiste Band „Grienhild“ sorgte danach für ausgelassene Stimmung mit Musik und Tanz.

Persönliche Begegnungen mit lokalen Gastfamilien

Der Sonntag stand ganz im Zeichen des persönlichen Austauschs. Die ungarischen Gastgeber überraschten ihre deutschen Freunde mit individuellen Erlebnissen – von einer Kanutour auf dem Fluss Ába über einen Badeausflug zum Balaton bis hin zu privaten Weinproben. Am Abend kam die gesamte Gruppe erneut zusammen, um gemeinsam zu kochen und die mitgebrachte Linde feierlich zu pflanzen.

Blick in die Zukunft: Gegeneinladung und Landesgartenschau 2026

Dirk Hackethal, der die Reise in diesem Jahr nicht persönlich begleiten konnte, ließ herzliche Grüße an die ungarischen Freunde übermitteln: „Wir sind dankbar für die überwältigende Gastfreundschaft und tief bewegt vom herzlichen Miteinander, das uns verbindet.“

Bereits jetzt ist der Gegenbesuch geplant: Wie Bernd Preis, ehemaliger Ortsteilbürgermeister, ankündigte, werden die ungarischen Partner im Juli kommenden Jahres zu Gast in Breitenholz sein. Der Austausch wird einen besonderen Rahmen erhalten, denn im Zuge der Landesgartenschau 2026 in Leinefelde-Worbis ist ein Tag der Städtepartnerschaften vorgesehen. Auch ein eigener Themengarten auf dem Gelände der Schau soll die partnerschaftlichen Beziehungen würdigen.

Kontinuität und Perspektive

Die Städtepartnerschaft zwischen Breitenholz und der ungarischen Gemeinde zeigt, wie lebendig und zukunftsgerichtet europäische Freundschaften sein können. Mit regelmäßigen Begegnungen, kulturellem Austausch und gemeinsamen Projekten setzt sie ein Zeichen gelebter Völkerverständigung – und blickt mit Vorfreude auf die kommenden Jahre.

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