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Leinefelde-Worbis investiert 9,75 Millionen Euro in Stadtentwicklung

Neuer Erlebnispark und modernisierter Stadtpark fördern Familienfreundlichkeit und Nachhaltigkeit

Leinefelde-Worbis investiert 9,75 Millionen Euro in Stadtentwicklung
Bild zum Beitrag© Redaktion Leinefelde-WorbisBild 1 von 2

Leinefelde-Worbis setzt mit einer Reihe bedeutender Bauprojekte ein Ausrufezeichen für nachhaltige Stadtentwicklung und moderne Infrastruktur. Am Freitagnachmittag wurden fertiggestellte Flächen offiziell übergeben. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von Landesministerien, Ingenieurbüros, Bauunternehmen und kommunalen Gremien begleiteten die Übergabe. Die Maßnahmen markieren einen Meilenstein für Bevölkerung und Gäste der Stadt.

Familienfreundlicher Erlebnispark: Magnet für Freizeit und Erholung

Im Zentrum der Entwicklungen steht das Familienfreundliche Erlebnisparkprojekt. Es umfasst:

  • einen einladenden Eingangs- und Aufenthaltsbereich
  • mehrere Spielinseln sowie einen modernen Waldspielplatz
  • ein aufgewertetes Wiesentheater
  • neue Picknickbereiche und barrierefreie WC-Anlagen
  • Wildbienenhotels
  • eine vielfältige Bepflanzung
  • Mit diesen Elementen entwickelt sich der Park zu einem Anziehungspunkt für Familien aus der Region. Die Investitionen belaufen sich auf rund 3,8 Millionen Euro, davon werden etwa 85 Prozent durch Fördermittel getragen, die restlichen Ausgaben übernimmt die Stadt Leinefelde-Worbis.

    Modernisierung des historischen Stadtparks

    Parallel erfährt der historische Stadtpark eine umfassende Aufwertung. Neue Natursteinmauern, hochwertige Zaunanlagen und eine sorgfältig ausgewählte Bepflanzung mit Sträuchern, Stauden und Zwiebelpflanzen geben dem traditionsreichen Park ein zeitgemäßes und attraktives Erscheinungsbild.

    Im Mittelpunkt steht das neue, zweigeschossige Gebäude „Naturpoint“ – ein Treffpunkt mit Gastronomie sowie flexibel nutzbaren Vereins- und Veranstaltungsräumen. Zusammen mit den neugestalteten Freianlagen und einem Gartencafé bildet dieses Ensemble ein Kernstück der bevorstehenden Landesgartenschau.

    Aufwertung der Erschließungsachsen und öffentlicher Plätze

    Die Erschließungsachsen rund um das Kernareal der Landesgartenschau wurden ausgebaut. Der Übergang zur Kellerstraße sowie die Parkplätze im Norden und Süden erhielten neue Fahrbahnen, großzügige Stellflächen, moderne Beleuchtung und Sitzmöbel. Auch die Bepflanzung wurde weiterentwickelt. Für diese Maßnahmen wurden 2,64 Millionen Euro investiert, finanziert durch Fördermittel und Eigenleistungen der Stadt.

    Die Bachstraße, eine zentrale Verbindungsachse, wurde grundhaft erneuert. Ein neugestalteter Platz mit Hochbeeten und vielen Sitzmöglichkeiten sorgt künftig für ein Plus an Aufenthaltsqualität und eine optimale Anbindung an das Gelände der Landesgartenschau. Das Bauvolumen belief sich hier auf rund 1 Million Euro, mit finanzieller Unterstützung durch Förderprogramme.

    Investitionen entlasten städtischen Haushalt

    Das Gesamtvolumen der fünf großen Projekte beträgt etwa 9,75 Millionen Euro. Ein Großteil dieser Ausgaben wird über die Städtebauförderung finanziert, sodass der kommunale Haushalt deutlich entlastet wird. Für die Händelstraße greift zudem eine besondere Regelung für Straßenausbauersatzleistungen.

    Stadtentwicklung mit langfristigen Perspektiven

    Christian Zwingmann betonte: „Diese Projekte werden das Gesicht unserer Stadt weit über das Jahr 2026 hinaus prägen. Wir schaffen neue Grünräume, kurze Wege und attraktive Plätze – und damit Lebensqualität, die bleibt.“

    Mit den laufenden und abgeschlossenen Projekten positioniert sich Leinefelde-Worbis als Vorreiter für nachhaltige und lebenswerte Stadtgestaltung. Die Maßnahmen schaffen Orte der Begegnung und Erholung für heutige und zukünftige Generationen.

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