Seniorenvertretungen im Austausch im Kloster Zella
Herbsttreffen im Landkreis Eichsfeld setzt Impulse für inklusive Seniorenarbeit

Im historischen Ambiente des ehemaligen Klosters Zella fand kürzlich die Herbstzusammenkunft der Seniorenvertretungen des Landkreises Eichsfeld statt. Der Treffpunkt wurde nicht nur aufgrund seiner Geschichte ausgewählt, sondern auch, weil das Kloster heute als vielseitige Begegnungsstätte für ältere Menschen eine wichtige Rolle spielt.
Ein Zeichen für den neuen Landkreis
Zella gehört erst seit kurzer Zeit zum Landkreis Eichsfeld. Vor diesem Hintergrund nutzten die Verantwortlichen der Seniorenarbeit die Gelegenheit, neue Impulse zu setzen. Unter dem Motto „Leben im Alter gemeinsam erleben“ wurde die Einrichtung so gestaltet, dass sie offen für verschiedenste Zielgruppen bleibt – von Pilgern und Wanderern bis hin zu Einheimischen und Touristen. Damit soll das Kloster Zella als inklusiver Ort für Austausch und Begegnung weiter gestärkt werden.
Diskussionen und Austausch zur Seniorenarbeit
Die Versammlung bot Raum für eine lebhafte Diskussion. Besonders stach der Beitrag von Robert Thiele, Sozialplaner, hervor, der zentrale Aspekte des Sozialplans für den Landkreis Eichsfeld vorstellte. Dabei wurde deutlich, dass bereits etwa ein Viertel der Bevölkerung des Landkreises das Rentenalter erreicht hat.
Ein weiterer Programmpunkt war die Erläuterung des Landesprogramms „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“. Die von Herrn Thiele bereitgestellten Informationsblätter wurden von den Anwesenden als wertvolle Unterstützung für die zukünftige Arbeit in den kommunalen Seniorenräten gesehen.
Führung durch das Kloster Zella
Nach den Beratungen stand für die Teilnehmer eine Führung durch die Krypta und die weiteren Teile der Klosteranlage auf dem Programm. Sven Bäger, der Leiter des Klosters, vermittelte dabei interessante Einblicke sowohl in die Geschichte als auch in die aktuelle Nutzung des Gebäudes.
Bedeutung der Veranstaltung und Ausblick
Am Ende der Veranstaltung zeigten sich die anwesenden Seniorenvertreter dankbar für den offenen Austausch und die informativen Beiträge. Das Treffen hat deutlich gemacht, wie wichtig Netzwerkarbeit und generationenübergreifende Programme im ländlichen Raum sind. Die ausgegebenen Informationsblätter werden als Unterstützung für die anstehenden Sitzungen der drei kommunalen Seniorenräte dienen.
Teilnehmer der Gesprächsrunde
Bildmaterial von der Gesprächsrunde sowie Eindrücke aus der Klosteranlage liegen der Pressemitteilung bei.
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