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Altenburg im November: Gedenken, Projekte und Sperrungen

JUSeFa fördert Stadtprojekte, Inselzoo schützt Vögel, Verkehrssperrungen wegen Film und Inspektionen, Gedenkveranstaltung zum Pogrom 1938

Die Stadt Altenburg informiert in einer aktuellen Mitteilung zu vielfältigen Entwicklungen aus dem Stadtleben. Von bürgerschaftlichem Engagement über Verkehrshinweise bis hin zu bedeutenden Gedenkveranstaltungen reichen die Themen, die Einwohnerinnen und Einwohner betreffen. Nachfolgend die wichtigsten Informationen im Überblick.

Bürgerschaftliches Engagement im Fokus: Der Jugend-Senioren-Familienbeirat (JUSeFa)

Der Jugend-Senioren-Familienbeirat (JUSeFa) setzt sich aktiv für die Realisierung von Projekten ein, die den Menschen in Altenburg zugutekommen. Mit einem jährlichen Einwohnerbudget von 25.000 Euro konnten bereits zahlreiche Initiativen umgesetzt werden, darunter:

  • Überarbeitung und Neudruck des Seniorenwegweisers in Kooperation mit dem Landratsamt zur besseren Orientierung für ältere Mitbürger und deren Angehörige.
  • Anschaffung technischer Ausstattung wie Musikboxen, Beamer und Leinwand, die lokalen Trägern und Organisationen für Veranstaltungen zur Verfügung stehen.
  • Durchführung eines großen Freiluftkinos im August.
  • Umsetzung kleiner Maßnahmen auf öffentlichen Plätzen: Sonnensegel und Fahrradständer am kleinen Festplatz sowie eine überdachte Sitzgelegenheit am Nordplatz.
  • Die Projekte wurden bereits abgestimmt. Darüber hinaus sammelt der Beirat fortlaufend Vorschläge für neue Maßnahmen im Jahr 2027.

    Geplante Aktionen im kommenden Jahr

    • Stadtführungen von Kindern für Kinder
    • Schaffung legaler Graffiti-Flächen
    • Inklusive Straßenprojekte mit Workshops zum Thema Kleidung
    • Anlage einer langen Bank an den 99 Stufen des Schlosses
    • Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, ihre Ideen und Vorschläge einzureichen. Der JUSeFa nimmt Anregungen noch bis zum 31. März 2026 entgegen.

      Inselzoo Altenburg: Maßnahmen zum Schutz vor der Vogelgrippe

      Um einer Ausbreitung der aktuell grassierenden Vogelgrippe vorzubeugen, wird das Wassergeflügel im Inselzoo Altenburg bis auf Weiteres in Ställen gehalten. Diese Maßnahme betrifft Enten, Gänse, Schwäne, Puten und Hühner. Sie folgt einer Allgemeinverfügung des Landes Thüringen und dient dem Schutz des Tierbestandes sowie der behördlichen Vorgaben.

      Andere Tiere, darunter Papageien, Uhus, Fasane und Kolkraben, sind weiterhin für Besucherinnen und Besucher sichtbar. Die Gehege sind teilweise mit Planen abgedeckt, um den Kontakt mit potenziell infiziertem Kot wildlebender Vögel zu vermeiden.

      Aktuelle Verkehrshinweise: Mehrere Sperrungen in Altenburg

      Johannisstraße und Humboldtstraße: Sperrung wegen Filmdreharbeiten

      Am 4. und 5. November 2025 wird zwischen Johannisstraße und Humboldtstraße 11 der Fahrzeugverkehr komplett gesperrt. Die Humboldtstraße wird in diesem Zeitraum zur Sackgasse, und es gelten Haltverbotszonen. Der Grund für die Maßnahmen sind Filmdreharbeiten.

      Mittelstraße: Einschränkungen durch Kanalinspektionen

      Am 6. November 2025 bleibt die Mittelstraße im Bereich der Hausnummern 16 a–d wegen Kanalinspektionen gesperrt.

      Kanalinspektionen in Ehrenberg und Waldring

      • Waldring 31: Sperrung vom 3. bis 5. November 2025
      • Abschnitt zwischen Schlossstraße 25 und Fasanerie 6: Sperrung am 6. und 7. November 2025, jeweils von 8 bis 15 Uhr
      • Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für die Beeinträchtigungen und empfiehlt, den Bereich weiträumig zu umfahren.

        Gedenkveranstaltung zum Pogrom-Gedenken 1938

        Das Pogrom-Gedenken 1938 wird in diesem Jahr vom ökumenischen Arbeitskreis in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern durchgeführt. Die Veranstaltung beginnt am Sonntag, 9. November 2025, um 11 Uhr mit einer Andacht in der Pauritzer Straße.

        Folgende Rednerinnen und Redner werden Beiträge leisten:

        • Oberbürgermeister André Neumann
        • Landrat Uwe Melzer
        • Pfarrer Andreas Gießler vom Ökumenischen Arbeitskreis
        • Für die musikalische Umrahmung sorgt Cellistin Anna Dorsch. Das Theater Gera trägt auf dem Weg von der Stadtkirche St. Bartholomäi zum ehemaligen jüdischen Betsaal historische Quellen vor. An der Gedenktafel werden zudem historische Zeugnisse aus der Pogromnacht präsentiert, zusammengestellt von Christian Repkewitz und dem Schauspielensemble.

          Die Veranstaltung ist für alle Interessierten offen.

          Kontakt und weitere Informationen

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