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Johannisstraße in Altenburg bis 2025 gesperrt

Notabsicherung eines maroden Gebäudes verhindert Abriss – Stadt plant Zwangsversteigerung und Baukosten von 156.000 Euro

Die Johannisstraße bleibt aufgrund essenzieller Bauarbeiten bis zum 1. September 2025 für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Diese Maßnahme betrifft eine zentrale Verkehrsachse in Altenburg und hat weitreichende Folgen für Anwohner, Pendler und den lokalen Verkehr. Ab dem 2. September 2025 soll die Straße wieder – zumindest eingeschränkt – an der Baustelle vorbeigeführt werden. Die Stadtverwaltung bittet die Bevölkerung um Verständnis für die verlängerte Sperrung.

Baumaßnahmen und Sicherung am Gebäude Johannisstraße 8

Auslöser für die Vollsperrung ist das marode Gebäude in der Johannisstraße 8. Um die Sicherheit im Straßenraum zu gewährleisten, wird das Haus durch ein spezialisiertes Planungsbüro notgesichert. Mit dieser Notabsicherung wird ein kompletter und langwieriger Rückbau vermieden. Ein

wurde beauftragt, um die Arbeiten fachgerecht auszuführen.

Experten betonen, dass ein Abriss des Gebäudes erhebliche Gefahren für die Standfestigkeit der beiden Nachbarhäuser bergen würde. Deshalb fiel die Entscheidung klar zugunsten der Sicherung und gegen den Rückbau aus.

Finanzierung und Zeitplan der Maßnahmen

Der Wirtschafts- und Finanzausschuss der Stadt Altenburg hat in seiner Sitzung am 20. August grünes Licht für das geplante Vorgehen gegeben und die benötigten finanziellen Mittel bewilligt. Bis zum 29. August sollen spezielle Gerüste installiert werden. Direkt im Anschluss beginnen die Arbeiten an der Dachkonstruktion. Die Gesamtkosten für Gerüstbau und Dacharbeiten werden auf rund 156.000 Euro geschätzt.

Eigentumsverhältnisse und rechtliche Perspektiven

Eine Besonderheit besteht in der Eigentümerstruktur: Die zuständige GmbH, Eigentümerin des problematischen Gebäudes, wurde bereits aus dem Handelsregister gelöscht. Sie ist dadurch nicht mehr handlungsfähig. Die Stadt strebt daher an, das Grundstück im Wege der Zwangsversteigerung zu übernehmen, um die Handlungsfähigkeit und langfristige Sicherung zu gewährleisten.

Überblick der wichtigsten Maßnahmen:

  • Vollsperrung der Johannisstraße für den Fahrzeugverkehr bis zum 1. September 2025
  • Verkehrsfreigabe ab dem 2. September 2025 an der Baustelle vorbei geplant
  • Stabilisierung des Hauses Johannisstraße 8 durch Notabsicherung
  • Spezialgerüst bis 29. August – anschließend Sicherung der Dachkonstruktion
  • Kosten für Bauarbeiten: ca. 156.000 Euro
  • Abriss ausgeschlossen, um angrenzende Gebäude nicht zu gefährden
  • Stadt strebt Eigentumserwerb durch Zwangsversteigerung an
  • Ausblick und Bedeutung für die Stadt

    Die Sicherung des historischen Gebäudes und die langfristige Wiederherstellung der Verkehrssituation sind Priorität für die Stadt Altenburg. Die getroffenen Entscheidungen sollen sowohl die Sicherheit der Anwohner als auch den städtebaulichen Charakter im Quartier erhalten.

    Für weitere Informationen steht die Pressestelle der Stadtverwaltung Altenburg zur Verfügung:

    Die Redaktion wird die Entwicklung weiterhin beobachten und über Fortschritte berichten.

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