Ilmenau plant neuen Skatepark am Friedensplatz
Bürgerworkshop bringt Ideen für Minirampe und zukünftigen Racetrack ein

Die Goethe-Universitätsstadt Ilmenau plant eine umfassende Umgestaltung des Sportplatzes Friedensplatz, um eine moderne Freizeitanlage für Rollsportarten zu schaffen. Dabei stehen die Bedürfnisse der lokalen Skater-, BMX- und Radsportszene im Fokus. Im Rahmen eines Workshops wurden Nutzergruppen gezielt eingebunden, um ihre Wünsche und Vorschläge zu berücksichtigen.
Beteiligung der Bevölkerung und Nutzergruppen
Die Einwohnerinnen und Einwohner von Ilmenau sowie weitere interessierte Gruppen konnten aktiv an der Planung des neuen Skaterparks mitwirken. Das Stadtprojekt setzt auf die Beteiligung aller Nutzergruppen, etwa Rollerfahrer, Skater, BMX-Radfahrer sowie den Nachwuchs der Radsportclubs. Durch diese frühe Einbindung sollen die zukünftigen Angebote optimal auf die Bedürfnisse der Sporttreibenden zugeschnitten werden.
Prozess des Workshops
Der Workshop, vorgestellt durch David Gottstein, Geschäftsführer des Unternehmens Rollspiel, traf auf große Resonanz. In verschiedenen Gesprächsrunden konnten die Teilnehmenden ihre Ideen einbringen. Erste Anregungen – etwa der Wunsch nach einer neuen Minirampe – wurden bereits von den Planern aufgenommen. Das Ziel ist, eine Anlage zu schaffen, die langfristig den unterschiedlichen Ansprüchen und Trends gerecht wird.
Auch Lars Strelow, Leiter des Sport- und Betriebsamtes, betonte, dass zunächst das Gespräch mit allen künftigen Nutzerinnen und Nutzern im Vordergrund steht: Nur so könne ein attraktives und vielseitiges Angebot entstehen.
Geplante Maßnahmen und Ausbauabschnitte
Der bestehende Skaterpark am Friedensplatz – derzeit über zehn Jahre alt und zuletzt einem Sicherheitscheck unterzogen – soll vollständig erneuert werden. Als erster Schritt ist die Errichtung eines Skateparks aus wartungsarmem Ortbeton vorgesehen. Dieser bietet nicht nur gute Fahreigenschaften, sondern auch eine individuelle Streckengestaltung.
Darüber hinaus ist in einem späteren Ausbauschritt ein geplant. Diese Erweiterung ermöglicht es zwei Freizeitsportlern, auf einem Wellens- und Kurvenparcours in direktem Wettstreit zu fahren. Je nach Bedarf und finanziellen Möglichkeiten kann die Sportanlage später noch um weitere Elemente ergänzt werden.
Stimmen aus Verwaltung und Politik
Dr. Daniel Schultheiß, Oberbürgermeister der Stadt Ilmenau, hebt den Wert des Workshopformats hervor: Die frühzeitige Einbindung der Zielgruppen führt zu einer stärkeren Identifikation mit neuen städtischen Angeboten und hilft der Verwaltung, Interessen und Bedarfslagen zeitnah zu erkennen.
Die Projektverantwortlichen zeigten sich begeistert vom Engagement und den kreativen Beiträgen der Teilnehmenden.
Ausblick
Ob und wann das Projekt umgesetzt werden kann, hängt von der Zustimmung des Stadtrats ab. Die Stadtverwaltung sieht in dem geplanten Skaterpark ein zukunftsweisendes Angebot, das nicht nur die junge Generation, sondern alle sportlich Aktiven in Ilmenau anspricht.
Mit der geplanten Modernisierung könnte der Friedensplatz zu einem attraktiven Treffpunkt und Trainingsort für zahlreiche Freizeit- und Vereinssportler avancieren.
title="Stadtverwaltung Ilmenau – Öffentlichkeitsarbeit"
subtitle="Für Fragen rund um das Skaterpark-Projekt"
phone="+49 3677 600-112"
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